Der Verein

Etwas zum Verein - Weshalb warum

Der Pendlerverein sieht sich selbst als Konsumentenvereinigung der regelmässig bahnfahrenden Bevölkerung.

Wir stellen die WeichenMitglied im Verein können alle natürliche Personen und juristische Körperschaften werden, welche sich mit den statutarischen Zielen solidarisch erklären.

Hier die Pendlerverein Statuten 2001.

Der Pendlerverein wurde im November 2001 durch dreizehn Zugpendler gegründet, die mit dem aktuellen Angebot des öffentlichen Verkehrs im Glarnerland nicht zufrieden waren.

Im Pendlerverein Glarus haben sich bis heute rund 140 Personen aus verschiedenen Schichten und verschiedenen Berufsgattungen zusammengeschlossen, welche alle zum Ziel haben, die öffentlichen Verbindungen in und ums Glarnerland zu verbessern und zu optimieren.

Einmal im Jahr wird die Hauptversammlung abgehalten mit Bericht über die Aktivitäten, Kassabericht und geselligem Beisammensein. Auch finden informative Ausflüge und Treffen statt.

Im weitern führt der Pendlerverein gelegentlich Aktionen durch, um die Bevölkerung auf die Probleme und den Zustand der öffentlichen Verkehrsmittel aufmerksam zu machen.

Die Hauptversammlung 2015 fand am 13.11.2015 im Hotel Glarnerhof, Glarus, statt.

Hier der verfasste  -> Jahresbericht des Präsidenten und das  -> Protokoll der Versammlung.

Präsentiert wurden auch die neuen Fahrpläne und vor allem die Busverbindungen. ( -> Uebersicht und -> im Einzelnen)

Präsentiert wurde auch eine Alternative zur 2.Röhre am Gotthard durch unser Mitglied Jost Wichser, als Mitglied der Vereinigung Unabhängige Ingenieure & Verkehrsexperten, Wannestrasse 21, CH-5725 Leutwil

 (-> Präsentation pdf)

weitere Infos finden Sie unter: www.sanierenohneverlieren.ch

 

Reisekomfort ist wichtig. Im Speziellen wenn man täglich reist. Vorbereitung auf den Arbeitstag am Morgen, Entspannung nach getätigter Arbeit am Abend. Einatmen. Ausschnaufen. Relaxen. Beine strecken. Ein Gespräch mit Mitreisenden führen...

All dies braucht jedoch eine Umgebung, die stimmt, und es braucht vor allem Platz. Und genau da hapert's. Leider hat sich hier die Situation (noch) nicht wirklich verbessert. Im Gegenteil. Versuchen Sie einmal mit dem 17:12 Uhr- oder 18:12 Uhr-Zug Richtung Chur zu dritt oder zu viert gemeinsam einen Platz zu finden. Praktisch unmöglich. Auch in den neuen RE-Zügen ist das Sitzplatzangebot schlicht ungenügend. Da diese Züge auch die schnellste Verbindung der Orte der Agglomeration linkes Zürichseeufers sind (Thalwil, Wädenswil, Pfäffikon), werden diese Züge auch stark von Pendlern aus diesen Ortschaften frequentiert. Zum Leidwesen der Personen aus den weiteren Destinationen wie Ziegelbrücke, Sargans, Landquart und Chur.

Der Pendlerverein setzt sich, wie all die Jahre zuvor, für mehr Platz und Komfort in den Zügen ein.

Das Arbeitsplatzangebot für Berufe im Dienstleistungssektor gegenüber den offenen Stellen ist innerhalb des Kantons GL unausgeglichen. Viele Personen mit sehr guten Qualifikationen sind deshalb gezwungen, ihre Arbeit ausserhalb des Kantons, insbesondere im Wirtschaftsraum Zürich, zu suchen.

Pendler im ZugWenn ein Arbeitsplatz in Zürich mit privaten Verkehrsmittel in ca. 1 Stunde erreichbar ist, mit öffentlichen Verkehrsmitteln hingegen erst in ca. 1 1/2 Stunden, dann sind das ungefähr 50% zusätzliche Wegzeit. Also 1 Stunde, die täglich zusätzlich geleistet werden muss. Summiert auf ein Jahr eines Werktätigen (angenommene 42 Wochen) sind das 210 vermeidbare Wegstunden.

Die Attraktivität der Bahnverbindungen gegenüber dem Individualverkehr leidet unter der mangelnden Verfügbarkeit, im schlechten Platzangebot der Züge, den vielen Umsteigevorgängen, den Pannen und Verspätungen der Verbindungen, der unzulänglichen Informationspolitik im Troublemanagement sowie im Serviceabbau der SBB.

Gegen diese Punkte haben wir uns seit Gründung des Pendlervereins im Jahre 2001 erfolgreich gewehrt. Der GlarnerSprinter ist ein Teilerfolg. Er wird ab Sommer 2014 stündlich als S25 auf der Strecke Linthal - Zürich - Linthal verkehren. Doch das Optimum ist noch nicht erreicht, deshalb bleiben wir am Ball.

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